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98% der Schweizer arbeiten gerne!

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Davos – Foto: Samuel Asuncion

Davos – Foto: Samuel Asuncion

98% der Schweizer arbeiten gerne!

          «Wenn das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) von der Bevölkerung angenommen wäre, so würden nur 2% der Schweizer aufhören zu arbeiten, und 8% würden diese Möglichkeit je nach den Umständen prüfen.»

Resultate DemoSCOPE-Umfrage

Liebe Freundin, Lieber Freund,

Die Kampagne hat begonnen! Am Mittwoch, 27. Januar 2016 brachte eine "goldene Flotte" die Resultate der ersten repräsentativen Umfrage nach Bern. Diese zeigen auf, dass 98% der Schweizer mit dem BGE weiterarbeiten würden. Die neue Website initiative-revenudebase.ch wurde speziell für die Abstimmung lanciert; sie ergänzt unser Kommunikationsnetz. Sagt es weiter, macht mit bei der Kampagne für diese historische Abstimmung, und vor allem vergesst nicht, am 5. Juni 2016 JA zu stimmen!

Übersicht:

Viel Spass beim Lesen!

Es ist bestätigt: Am 5. Juni 2016 wird abgestimmt

Crowdfunding

Am 27. Januar 2016 hat der Bundesrat beschlossen, am 5. Juni 2016 unter anderem die Vorlage „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ zur Abstimmung zu bringen. Somit ist die Kampagne offiziell lanciert!

Die Unterstützungsnetze organisieren sich, es sind immer mehr Leute, die mit Enthusiasmus mitmachen wollen. Unser Kampagnentopf, mit welchem wir das Kommunikationsmaterial und unsere Massnahmen vor Ort finanzieren, wird dank eurem Engagement immer voller. Ob klein, wie Duccios monatliche Spende von 5.- Franken oder gross wie der von Clément einbezahlte Betrag von 10'000.- Franken, alles zählt! Wie man so schön sagt: Viele kleine Flüsse ergeben einen Strom.

Ein Erfolg bei der Abstimmung ist jetzt noch ungewiss, denn zu viele Leute kennen das Thema noch nicht. Sie sind also empfänglich für die Desinformation der Gegner der individuelle Freiheit. Unsere Herausforderung besteht darin, der Bevölkerung eine objektive Sicht zu vermitteln. Aber da kann jede und jeder mithelfen, indem sie oder er es weiter sagt, indem ihr eurem Freundeskreis die von uns verfassten Informations-Email weiterleitet, indem ihr die Veröffentlichungen teilt, die sich auf Facebook befinden, indem ihr an der Beteiligungsfinanzierung der Kampagne teilnehmt.

Erste repräsentative Umfrage über das BGE

Foto: Generation-Grundeinkommen

Am Mittwoch, 27. Januar, am Tag, wo das Datum der Abstimmung mitgeteilt wurde, kam eine "goldene Flotte" für des Grundeinkommen nach Bern. Die Militanten waren mit Tesla-Autos, Fahrräder, Rikschas und Kinderwagen gekommen, die zu dieser Gelegenheit goldig gefärbt wurden. Sie zeigten die Zahlen der Umfrage, die beim Institut Demoscope Research & Marketing in Auftrag gegeben worden war. Die Umfrage wurde im Oktober 2015 bei einem Panel von Stimmenden durchgeführt.

Eine menschliche PowerPoint zeigte also Zahlen, die gegen eines der Hauptargumente der Gegner der Initiative sprechen: Faulheit. Stellt euch vor, nur 2% der Befragten würden mit einem Grundeinkommen aufhören zu arbeiten! Ein kleiner Anteil von 8% würde diese Möglichkeit prüfen. Und vor allem denken 67% der befragten Personen, das Grundeinkommen würde die existenziellen Ängste eliminieren, welche die meisten von uns beschäftigen.

Eine neue Website für die Kampagne

Schweizer Messer im Himmel von Matterhorn

Die Schweizer Kampagne für das BGE lancierte speziell für die Initiative und die Abstimmung eine neue Website: grundeinkommen-initiative.ch. Mit einer modernen und attraktiven visuellen Oberfläche präsentiert sie die grundlegenden Informationen über das Grundeinkommen, die Initiative, die Hauptargumente und die verschiedenen Unterstützungsnetze in der Schweiz.

Die Website für die Initiative ist viersprachig : FR, DE, IT, EN. So können sich die Bürger der Schweiz und der ganzen Welt informieren und die Initiative unterstützen. Erreichbar ist sie auch über die kurze URL bge2016.ch, die man sich leicht merken kann und die einfach zu kommunizieren ist. Ihr könnt diesen kurzen Link in eure Emails, Nachrichten in Sozialnetzen und Websites kopieren, wenn ihr die Sichtbarkeit der Website in Suchmaschinen fördern wollt.

Davos: werden Roboter die Menschen ersetzen?

davos basic income dancing robot – credit: Samuel Asuncion

Das diesjährige World Economic Forum ging am 23. Januar zu Ende. Im Zentrum der Debatte war die vierte industrielle Revolution, welche die Beschäftigung gefährdet. Der MIT-Wirtschaftsexperte Erik Brynjolfsson hat unterstrichen, dass “wir in Richtung einer Welt gehen, wo es viel mehr Reichtum und viel weniger Arbeit gibt". Gemäss einer Studie der Universität dürften bis in 20 Jahren 47% der Jobs in Amerika durch Automatisation ersetzt werden. Eine andere, vom WEF publizierte Studie zeigt, dass die künstliche Intelligenz in den nächsten fünf Jahren 7.1 Arbeitsstellen in den 15 führenden Volkswirtschaften weltweit zerstören wird und parallel nur 2 schaffen.

Um die enge Beziehung zwischen den spektakulären Fortschritten der Produktionsmethoden und der Notwenigkeit eines BGE führte Generation-Grundeinkommen eine Medienaktion vor dem WEF in Davos. Sie tanzten in Begleitung eines lieben Roboters – das sie selber fabriziert hatten. Sie zeigten, dass man sich mit einem BGE eigentlich nur über die Entwicklung der Robotik freuen kann, die es dem Menschen erlauben wird, wertvollere Aufgaben zu erfüllen.

Und falls Sie noch keine Gelegenheit gehabt hätten, an dieser historischen Handlung teilzunehmen, ist es noch Zeit:

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