Festschrift «Markt, Mensch und Freiheit»

Termine:

Zur Feier des 20-jährigen Bestehens des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen haben die Herausgeber Markus Breuer, Plhilippe Mastronardi und Bernhard Waxenberger 10 Beiträge vereinigt, die Prof. Peter Ulrich aus Anlass seiner Emeritierung zur Besprechung vorgelegt wurden (Schlussabschnitt des Buches). Neben dem Kernbereich der Wirtschaftsethik bzw. dem Hauptforschungsgebiet von Prof. [+]

Prof. Straubhaar vom HWWI beharrt auf bedingungslosem Grundeinkommen

Termine:

Im «HWWI-Standpunkt» Nr. 127 vom 8. Februar 2010 bekräftigt Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI, seinen Ansatz, wonach ein bedingungsloses Grundeinkommen eine ganzheitliche Erneuerung der sozialen Sicherung bringt, und zwar ohne die von der F.D.P. [+]

Vortrag von Herbert Jauch über das Grundeinkommen in Namibien (Vorankündigung)

Dienstag, den 30. März 2010

Hotel Kreuz, Bern, um 18.00 Uhr
 

 

Vortrag von Herbert Jauch, vom "Labour Research and Ressoucres Institute" (LaRRI), Namibien :

 

Das Grundeinkommens-Projekt Otjivero, in Namibia -
Erfahrungen und Perspektiven aus entwicklungspolitischer und gewerkschaftlicher Sicht

 

 

Veranstalter: BIEN-Suisse, Case postale 58, 1293 Bellevue
 

Nützliche links:

DER SINN DER ARBEIT (Notizen über das Referat von Prof. Sandro Cattacin)

Im Juni dieses Jahres haben wird anlässlich unserer letzten Generalversammlung Prof. Dr. Sandro Cattacin, leiter der Abteilung für Soziologie an der Universität Genf, dazu eingeladen, eines öffentliches Referat zum Thema „der sinn der Arbeit“ zu halten. Heute bedanken wir uns dafür, dass Prof. Cattacin unsere Einladung angenommen hat und möchten das Interesse seines Beitrags unterstreichen. Im folgenden können Sie eine auf die Basis von Notizen eines Teilnehmers geschriebene Kurzfassung dieses Beitrags nachlesen, die unser Vizepräsident Bernard Kundig  anschließlich kurz kommentiert.

Im Mittelalter gab es die Lohnarbeit so wie wir sie heute kennen noch nicht; es gab Sklaverei und Leibeigenschaft, während die Arbeit weder einen moralischen Wert hatte noch als Lebensstruktur begriffen wurde. Erst mit der Gründung von Berufskorporationen in den Städten entwickelten sich Organisationen rund um die Arbeit sowie auf Arbeit sich berufende Ideologien. [+]

Das Grundeinkommen in Namibia: Eine Alternative zur Entwicklungshilfe?

Termine:

Hier können Sie eine Reportage über das Grundeinkommenexperiment in Namibien nachlesen, die das deutsche Magazin "der Spiegel" am 10 august 2009 veröffentlicht hat. 

 

ARMUT


Im Dorf der Zukunft

Von Krahe, Dialika
Eine Idee zieht um die Welt: Gegen Hunger und Armut soll ein Grundeinkommen helfen, gezahlt an jeden Bürger, bedingungslos. Gutmenschentum? Kommunismus? Utopie? In einem Dorf in Namibia wird das Konzept seit über einem Jahr ausprobiert.

 


 

Vor dem Wohnzimmerfenster geht die namibische Sonne unter, reich und rot, die Arbeiter ziehen sich zurück in ihre Wellblechverschläge, als Siggi von Lüttwitz mit der flachen Hand auf seinen Holztisch schlägt, um zu erklären, warum der Versuch nicht funktionieren kann. "Die saufen ja alle", sagt er, raucht an seiner Filterlosen, "und wenn du denen jetzt 100 Dollar gibst, dann saufen die noch mehr." Mit "die" meint Lüttwitz die Menschen von Otjivero, einer Siedlung, die direkt an sein Farmland grenzt; mit "die" meint er Menschen, die arm sind und schwarz. Lüttwitz ist Farmer, Deutsch-Namibier, er sitzt an seinem Esstisch, wachsdeckenbezogen, an der Wand ein Kalender mit den schönsten Zuchtbullen, er sagt: "Stehlen, Kinderkriegen, so sieht das hier aus."

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Bulletin Nr. 2/ Sommer 2009

Die zweite Ausgabe des Bulletins von BIEN-SCHWEIZ ist da. Wir möchten damit unsere Mitglieder und einen breiteren Kreis von InteressentInnen über die aktuellen Entwicklungen der Grundeinkommensdebatte international und in der Schweiz informieren.

 

Das Bulletin ergänzt die übrigen Informationskanäle von BIEN-Schweiz (Webseite, E-Mail) und erscheint unregelmässig, mindestens aber zwei Mal im Jahr. Zuschriften und Beiträge sind willkommen.

 

Albert Jörimann, Präsident BIEN-Schweiz

 

Das Bulletin Nr. 2 downloaden

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Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens

Termine:

Das deutsche Netzwerk Grundeinkommen veröffentlicht ein "Kleines ABC des bedingungslosen
Grundeinkommens".

 

Dieses Buch stellt Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen vor, erklärt Begriffe, gibt
einen kurzen Abriss der Geschichte der Grundeinkommensidee und führt die wichtigsten Akteure
für ein Grundeinkommen im deutschsprachigen Raum auf. Eine Literaturübersicht zum Thema
Grundeinkommen rundet das Buch ab.

 

Eine Bestellkarte für dieses Buch können Sie auf unserer Seite Literatur downloaden (Preis: 6 € )

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Spanien: Ein Grundeinkommen in der aktuellen Wirtschaftskrise

Termine:

Die Wirtschaftskrise schlägt in Spanien besonders scharf durch. Die sozialen Folgen sind schwerwiegend, vor allem für die Bevölkerungsteile, die ihre Beschäftigung dabei verlieren. Die Arbeitslosigkeit steigt mit einem bisher unbekannten Tempo. Mit 17.3% im ersten Quartal 2009, sind alle diesbezügliche Vorhersagen übertroffen. Einigen Prognosen zufolge könnte die Arbeitslosenquote Ende 2010 sogar auf 30% steigen. Jedenfalls übersteigt heute die offizielle Arbeitslosenzahl in Spanien die 4 Millionen. Im besten Falle wird ein mehrere Jahre lang anhaltendes Wirtschaftswachstum notwendig sein, um die 5 Millionen Arbeitslosen wieder zu beschäftigen, die bis zum Höhepunkt der Rezession zu erwarten sind.

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Steht bald das bedingungslose Grundeinkommen in der Genfer Verfassung?

Nachrichten aus Genf

Der im Oktober 2008 von der Genfer Bevölkerung gewählte Verfassungsrat bereitet gegenwärtig die neue Kantons­ver­fassung vor. BIEN-Schweiz hat in diesem Zusammenhang zwei Verfassungsartikel für ein Grundeinkommen vor­ge­schla­gen:  [+]

Einige Thesen zur Zukunft einer Utopie - Ein Kommentar von B.Kündig zum Vorschlag von BIEN an die verfassungsgebende Versammlung in Genf

Termine:

Wenn sie nicht im Keim erstickt wird, verspricht die Diskussion in der verfassungsgebende Versammlung, spannend zu werden. Geführt wird sie im Schatten der Wirtschaftskrise. Heute streiten sich die Gemüter darüber, ob der Staat zur Ankurbelung der Privatwirtschaft mehr Geld ausgeben soll oder ob er im Gegenteil zur Sanierung seiner eigenen Finanzen mehr sparen soll.  Aber die Struktur bzw. Verteilung der Ausgaben und Einnahmen ist (noch) kein Thema.

Auf der anderen Seite verschärft sich der mit Arbeitslosigkeit und Fürsorgedependenz  verbundene, soziale Sprengstoff immer mehr. Insgesamt gilt zwar die Schweiz heute als verhältnismäßig großzügiger Sozialstaat, woraus sich wiederum ein Dämpfungseffet auf die Rezession ableiten lässt. Dennoch bleibt diese Art der Konjunkturpolitik rein defensiv und gegenüber der Strukturkrise, in der wir seit Jahren stecken, insgesamt perspektivlos. [+]

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